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Vorlesungen

Der Vorlesungszyklus umfasst 18 Vorlesungen.
Bitte beachten Sie, dass die Vorlesungen im PAVILLON IM PARK stattfinden werden. 

Donnerstag 20. Februar 2025 | 14.30 Uhr:
Die Verteidigungsfähigkeit stärken
Donnerstag 20. Februar 2025 | 14.30 Uhr

Die Verteidigungsfähigkeit stärken

Thomas Süssli, seit 1. Januar 2020 Korpskommandant, Chef der Schweizer Armee

Seit dem Fall der Berliner Mauer und dem Ende der Sowjetunion herrschte eine lange Zeit des Friedens in Europa. Auch die Schweizer Armee wurde in dieser Zeit auf die wahrscheinlichsten Einsätze ausgerichtet, auf Schutzaufgaben. Das war zu dieser Zeit der richtige Entscheid. Leider müssen wir aber sagen, dass diese Zeit seit dem 24. Februar 2022 und dem Einmarsch russischer Truppen in der Ukraine vorbei ist. Wir befinden uns in einer Zeitenwende. Und in dieser muss man die Armee neu ausrichten. Man muss die Lage analysieren und die Fähigkeiten der Armee neu denken.

Montag 24. Februar 2025 | 14.30 Uhr:
Das Gesundheitswesen im Spannungsfeld zwischen Kostendiskussion und Patientenwünschen
Montag 24. Februar 2025 | 14.30 Uhr

Das Gesundheitswesen im Spannungsfeld zwischen Kostendiskussion und Patientenwünschen

Dr. rer. publ. HSG Regine Sauter, FDP Nationalrätin und seit 2023 Präsidentin von H+, dem nationalen Verband der öffentlichen und privaten Schweizer Spitäler, Kliniken und Pflegeinstitutionen.

Die Schweiz verfügt über eines der weltbesten Gesundheitswesen. Die Bevölkerung schätzt dessen hohe Qualität, den direkten Zugang zu medizinischen Leistungen und die jederzeitige Verfügbarkeit einer hochstehenden Gesundheitsversorgung für alle. Unser Gesundheitswesen kostet indessen auch viel und steigende Kosten bedeuten steigende Krankenkassenprämien. Wo müssen wir ansetzen, damit unser Gesundheitssystem angesichts des demographischen Wandels, Fachkräftemangels und technologischen Fortschritts auch in zehn Jahren noch Weltspitze ist und bezahlbar bleibt?

Montag 3. März 2025 | 14.30 Uhr:
Das Wetter zwischen Aberglaube und Wissenschaft
Montag 3. März 2025 | 14.30 Uhr

Das Wetter zwischen Aberglaube und Wissenschaft

Jörg Kachelmann, Meteorologe und Unternehmer

Dem Wetterfrosch auf der Spur ... Das Wetter beschäftigt uns täglich – und wir beschäftigen uns mit ihm. Doch trotz ausgefeilter Wissenschaft hält sich der Aberglaube in Sachen Wetter hartnäckig: Wird bei Gewitter tatsächlich die Milch sauer? Regnet es in Hamburg mehr als in München? Was genau heißt « wetterfühlig » ? Unterhaltsam und informativ geht der Referent populären Wetterregeln und Vorurteilen auf den Grund – mit so manch verblüffendem Ergebnis.

Montag 10. März 2025 | 14.30 Uhr:
Reisen in dünner Luft – Erkenntnisse aus der Höhenmedizin Forschung
Montag 10. März 2025 | 14.30 Uhr

Reisen in dünner Luft – Erkenntnisse aus der Höhenmedizin Forschung

Prof. Dr. Konrad Bloch, bis 2021 stellvertretender Direktor der Klinik für Pneumologie des Universitätsspitals Zürich und Professor an der Universität Zürich

Jedes Jahr reisen weltweit Millionen von Menschen in Bergregionen für berufliche oder Freizeit-Aktivitäten. Dank zunehmendem Ausbau von Transportmitteln und Infrastruktur können heute nicht nur Extrembergsteiger, sondern auch körperlich Untrainierte, Ältere und Personen mit Herz- oder Lungenkrankheiten hochgelegene Regionen einfach erreichen. Sie setzen sich dabei allerdings gesundheitlichen Risiken aus, die bisher noch wenig untersucht wurden. Prof. Dr. Bloch wird über seine Forschungsprojekte zu diesem Thema berichten und dabei auch praktische Hinweise zur Vermeidung von unerwünschten Auswirkungen eines Höhenaufenthaltes geben.

Montag 17. März 2025 | 14.30 Uhr:
Von Drachen und Raumschiffen
Montag 17. März 2025 | 14.30 Uhr

Von Drachen und Raumschiffen

Dr. Gesa Schneider, seit 1. Juli 2024 Direktorin Museum zu Allerheiligen

Warum geht man heute noch ins Museum? Wie kann man Museen so denken, dass sie auch für die Zukunft relevant bleiben? Und was ist das Besondere am Museum zu Allerheiligen, das Kunst, Natur, Geschichte und Archäologie unter einem Dach vereint? Handelt es sich um einen schlafenden Drachen der Vorzeit, oder, im Gegenteil, um ein Generationenraumschiff? Gesa Schneider wird – nach etwas über einem halben Jahr im Amt – ihre Eindrücke teilen und mögliche Wege in die Zukunft aufzeigen. Ob sie in der Raumfahrt liegen, oder darin, Drachen zu wecken, wird sich weisen.

Montag 24. März 2025 | 14.30 Uhr:
Die unentbehrliche Nation? Amerikas weltpolitische Rolle heute.
Montag 24. März 2025 | 14.30 Uhr

Die unentbehrliche Nation? Amerikas weltpolitische Rolle heute.

Prof. Dr. rer. publ. Claudia Brühwiler, Professorin für Politik und Kultur der USA, Privatdozentin an der Uni St. Gallen für Amerikastudien

Nach der Wahl ist vor den nächsten Wahlen: Kaum ist der neue alte Präsident im Amt, läuft der Ticker, um nach den ersten 100 Tagen Bilanz zu ziehen. Und schon beginnen die Spekulationen, welche Veränderungen die Zwischenwahlen 2026 bringen könnten. Der amerikanische Dauerwahlkampf beeinflusst auch die Aussenpolitik, die während der (ersten?) Amtszeit von Präsident Joe Biden von den Schrecknissen des Ukraine-Kriegs und den Folgen der Terrorangriffe gegen Israel vom 7. Oktober 2023 geprägt war. Welche Rolle kann, welche Rolle will Amerika künftig spielen? Und wie weit bestimmt der Präsident den (neuen) Kurs der nach wie vor mächtigsten Nation der Welt?

Montag 31. März 2025 | 14.30 Uhr:
Partnerschaft im Innern: unsere beiden Hirnhälften, ihre Funktionen und ihr Zusammenspiel
Montag 31. März 2025 | 14.30 Uhr

Partnerschaft im Innern: unsere beiden Hirnhälften, ihre Funktionen und ihr Zusammenspiel

Prof. Dr. med. Jürg Kesselring, ehemaliger Chefarzt für Neurologie & Neurorehabilitation, Kliniken Valens

Unsere beiden Hirnhemisphären sind nicht blosse Maschinen, sondern weisen unterschiedliche Versionen zur Welt auf. Wir können uns selbst schulen, unsere beiden Gehirnhälften in ein dynamische Gleichgewicht zu bringen. Dann laufen wir weniger Gefahr, nur die eine Seite zu betonen und damit einer ergänzenden Weise der Betrachtung der Welt (und des Handelns in ihr) verlustig zu gehen. In unserer Zeit und Kultur drohen die links-hirnigen Funktionsweisen überhandzunehmen, wenn nur das Zahlenmässige, Zahlbare, statistisch Fassbare, Zähl- und Messbare in den Vordergrund gerückt wird und das Individuelle, Persönliche, auf Beziehungen Ausgerichtete als allenfalls noch charmanter Romantizismus belächelt (oder verdammt) wird.